Chorisma in der Presse

Zeitungsartikel "Oh, du stille Zeit..."

Zeitungsartikel “Cantemos”

Chor Chorisma begeistert mit spanischen und lateinamerikanischen Werken

Zu einem Konzertereignis der besonderen Art hatte „cultur communal“ am vergangenen Sonntag in die Martin-Luther-Kirche eingeladen: Meisterwerke der internationalen Chormusik, dargeboten vom Frauenchor Chorisma, waren zu hören. Maria Karb, die die musikalische Gesamtleitung des Abends innehatte, legte dabei einen besonderen Schwerpunkt auf spanische und lateinamerikanische Klänge. Mit viel Temperament wurden die Gesänge aus Georges Bizets Oper „Carmen“ vorgetragen. Den männlichen Solopart übernahm dabei der Tenor Pere P. Llompart.

„Cantemos – lasst uns singen“, lautete der verheißungsvolle Titel des Konzertes. Der 40-stimmige Chor „Chorisma“, der im Jahr 2000 gegründet und seit 2010 von Maria Karb geleitet wird, zeigte eindrucksvoll, wie bravourös er auch die anspruchsvollsten Partien jener komplexen Kompositionen meistern konnte. Die Leiterin selbst – sie hat in Frankfurt Operngesang studiert – konnte in ihrem Berufsleben reichhaltige Erfahrung auf internationalen Bühnen sammeln und war unter anderem am Staatstheater Wiesbaden und an der Mannheimer Musikbühne engagiert. 1989 erhielt sie einen Preis beim Internationalen Vocalistenconcours in ’s-Hertogenbosch (Niederlanden).

Der Tenor, Pere P. Llompart, wurde in Mallorca geboren. Er studierte in Palma de Mallorca und in Barcelona. Zurzeit ist er an der Frankfurter Oper engagiert. Sein Auftritt in der Martin-Luther-Kirche war nicht sein erster Kontakt mit Lampertheim. Er war bereits des Öfteren bei uns zu Gast.

Was den Abend mit Chorisma so interessant machte, war der Wechsel von bekannten und unbekannteren Melodien, die auf der mit spanischen Accessoires dekorierten Bühne aufgeführt wurden. Nach den mit viel Schwung gesungenen Partien aus der Oper „Carmen“, in der der weibliche Chor eine so bedeutende Rolle spielt, wurden einige Lieder gesungen, bei denen die Texte von Federico Garcia Lorca stammten. Dieser hervorragende Poet war zu Beginn des spanischen Bürgerkriegs 1936 von den Faschisten umgebracht worden.

Sprichwörtlich für Lorca war dessen Liebe zu den Volksliedern, vor allen denen der „Gitanos“, der spanischen Zigeuner. Diese Texte, die als „Romanceros“ bis dahin nur mündlich überliefert wurden, sammelte er und arbeitete sie aus. Sie wurden bereits zu seiner Zeit zur Gitarre gesungen. Maria Karb ist es gelungen, jene doch sehr kehlig klingenden Klänge exzellent für den Frauenchor umzuschreiben. An diesem Abend hatte ihr Meisterwerk in der Martin-Luther-Kirche Premiere.

Mit Flamenco-Gitarre

Was wäre die spanische Musik ohne die leidenschaftlich klingende Flamenco-Gitarre, die an diesem Abend in Lampertheim von Neophytos Stephanou, der auch an der Musikschule Lampertheim lehrt, gespielt wurde. Besonders schön im Zusammenhang mit den Lorca-Gedichten und unter stimmlicher Begleitung von Pere P. Llompart bei „Nana de Sevilla“.

Neben Neophytos Stephanou brillierte der Schlagzeuger Markus Niebler mit einem ganz besonderen Perkussionsinstrument, das eben auch unverzichtbarer Bestandteil der spanischen Volksmusik ist, nämlich den Kastagnetten. Für seinen Auftritt damit erhielt er verdientermaßen einen Sonderapplaus.

Hans Heer hinterlegte das Konzert mit seinem bravourösen Bass, besonders gelungen beim Tango in C-Moll, der sich als eine Art Dialog zwischen Bass, Gitarre und Piano, das Andrew Connor spielte, entwickelte.

Mit diesem vorletzten Stück vor der Pause deutete sich schon an, dass die musikalische Reise im zweiten Teil wohl zu einem anderen Kontinent führen würde, nämlich nach Amerika. Neben spanischen Klängen waren dann auch brasilianische zu hören, „Nesta Rua“ ein brasilianisches Volkslied, zu Deutsch „Diese Straße“. Auf dieser Straße schritt dann Neophytos Stephanou dann mit seiner Gitarre voran und lies einen ganzen Strauß lateinamerikanischer und spanischer Rhythmen erklingen, für den er sehr viel Applaus bekam.

Der letzte Teil des Konzertes war Partien aus der West Side Story von Leonhard Bernstein vorbehalten. Dieses Stück basiert auf einer modernen Variante von Romeo und Julia, die in New York spielt. Dort bekriegen sich natürlich nicht italienische Adelsfamilien, sondern Puerto Ricaner und Alteingesessene.

Auch dieser Teil des Abends, der mit dem Schwenken des Sternenbannes und der Hymne „Amerika“ endete, war ein voller Erfolg und wurde mit „Standing Ovations“ im bis zum letzten Platz besetzten Kirchensaal belohnt.

Drei Zugaben mussten Chor und Musiker geben und selbst nach der dritten wollte der Applaus kein Ende nehmen.

Von Helmut Orpel
Lampertheimer Zeitung
23.06.2015

Spanisches Temperament

LAMPERTHEIM – (red). „Cantemos“ – lasst uns singen. Der spanische Titel lässt erahnen, wohin die Konzertreise des Frauenchores Chorisma aus Lampertheim dieses Mal geht.

Allmählich beginnt die heiße Probephase vor dem Konzert am 21. Juni (alter Termin 30. Mai geändert): Lateinamerikanische Musik – ein Synonym für sinnliche Musik mit heißen Rhythmen – prägen diesmal das Programm. Auch Leonard Bernstein ließ sich von südamerikanischen Rhythmen inspirieren und verarbeitete sie in seiner West-Side-Story. „Maria“ und „Amerika“ sind zwei Titel, die im Konzert interpretiert werden.

Wurzeln der südamerikanischen Musik sind auch in der spanischen Folklore zu finden. So werden einige unterschiedliche Bearbeitungen spanischer (gesammelt von Federico Garcia Lorca) und portugiesischer Volkslieder zu hören sein, ergänzt um Tanzsätze (Tango, Fandango).

Weiterhin werden einige Ensembles aus der Oper „Carmen“ von George Bizet gesungen. Auch Titel wie „Besame mucho“ und „Sway“ werden zu hören sein.

Unterstützt wird der Chor Chorisma von den Instrumentalisten: Neo Stephanou, Gitarre, Hans Heer, Bass, Andrew Connor, Klavier, Markus Niebler, Percussion und Schlagzeug. Als speziellen Gast hat Chorisma den spanischen Tenor Pere P. Llompart von der Oper Frankfurt geladen.

Alle anderthalb bis zwei Jahre findet ein Konzert des Frauenchores statt. Wer Interesse hat, mitzusingen, kann über die Homepage www.frauenchor-chorisma.de Kontakt herstellen und sich auch sonst über den Chor informieren. Der Konzert “Cantemos” findet am Sonntag, 21. Juni 2015 um 18. Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Lampertheim statt. Karten (zehn Euro, ermäßigt sechs) gibt es im Vorverkauf im Laden am Dom, im Rathaus-Service sowie an der Abendkasse. Einlass ist um 17.30 Uhr. Die Plätze sind frei wählbar.

Lampertheimer Zeitung
15.05.2015

Weihnachtliches Singen bei der Weihnachtsausstellung Seniorenwohnheim Dieselstraße

Download Südhessen Morgen 25.11.2013

presse_adventsmarkt_altenwohnheim_2013-2.pdf - 97 kB

Zeitungsartikel “Shout for joy”

Download Konzertbericht Tip 21.09.2013

shout_for_joy_tip_21-09-2013.pdf - 72 kB

Download Konzertbericht SM 17.09.2013

shout_for_joy_suemo_17-09-2013.pdf - 126 kB

Download Konzertbericht LZ 17.09.2013

shout_for_joy_lz_17-09-2013.pdf - 84 kB

Download Konzertankündigung LZ

konzertankuendigung_lz_04.09.2013.pdf - 95 kB

Download Konzertankündigung SM

konzertankuendigung_sm_30.08.2013.pdf - 73 kB

25.08.2012 Lichterfest

Download Bild vom Lichterfest

25.08.2012_lichterfest.pdf - 126 kB

25.09.2011 Zeitungsartikel “Wir machen Musik”

Download "Wir machen Musik" SM

25.09.2011_wir_machen_musik.pdf - 394 kB

Download "Wir machen Musik" LZ

25.09.2011_wir_machen_musik_2.pdf - 306 kB

Download Konzertankündigung LZ

ankuendigung_konzert_wir_machen_musik-lz_1.pdf - 31 kB

30.10.2011 Filmhits

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